Da will man nur die große Liebe finden und vertraut auf Kontaktanzeigen im Netz und dann kommen plötzlich Zweifel auf: gibt es Datenbetrug bei Singlebörsen?
Datenskandale sind ja im Web 2.0 an der Tagesordnung und da würde es doch niemanden wundern, wenn es Datenbetrug bei Singlebörsen auch recht häufig gibt. In Singlebörsen und Kontaktanzeigen-Portalen sind viele Menschen viel freigiebiger als im normalen Leben. Fragen Sie einen x-beliebigen Menschen auf der Straße mal nach seinem Lieblingsessen und dem Beruf!
Er wird sich schon wundern, warum man das wissen möchte. Und wer das ganze auf die Spitze treibt, fragt gleich noch nach Geburtsdatum und E-Mail-Adresse. Spätestens dann wird der Gefragte sich aufregen: Er sei doch kein gläserner Mensch, der einfach jedem seine Daten gibt!
Dann geht der selbe Mensch nach Hause, loggt sich in seiner Lieblingssinglebörse ein und erzählt Heidi54 aus Bochum mal frei von der Leber weg, wo er arbeitet, wie er seine Kindheit verbrachte und wann er jeden Tag das Haus verlässt. Schon gruselig, wenn man sich vor Augen führt, was das Netz über die meisten von uns weiß. Da wundert es doch nicht, wenn Datenbetrug bei Singlebörsen auch ein Teil dieser freigiebigen Netzgemeinde ist. Nirgends können Betrüger so einfach an Daten kommen, wie in der virtuellen Welt.
Datenbetrug bei Singlebörsen besonders einfach
Im Vergleich zu sozialen Netzwerken die auf Freundschaften ausgerichtet sind, verraten Menschen in Singlebörsen noch sehr viel mehr über sich. Schließlich geht es um was! Die große Liebe wartet da irgendwo hinter einem der Millionen Rechner. Kann aber auch sein, dass da einfach nur der große Skandal lauert. Fakt ist, Datenbetrug bei Singlebörsen ist theoretisch sehr leicht umsetzbar. So seriös sich die vielen Kontaktanzeigen-Börsen und Partnervermittlungen auch geben mögen: Sag niemals nie! Daten sind kostbar und werden teuer gehandelt.
Um beim Flirten und Daten im Internet einen ersten Eindruck vom tatsächlichen Äußeren des Gegenüber zu erhalten, greifen viele Singles auf die Webcam zurück.
Das kann allerdings mit den falschen Einstellungen auch schnell mal in die Hose gehen. Darum sollte man die Webcam vor dem ersten Kontakt daraufhin überprüfen. Sehr wichtig, um am anderen Ende der Leitung gut anzukommen, sind die Einstellungen bezüglich der Farbwerte. Wer eher bläulich aussieht kann sich nicht in ganzer Pracht beim ersten Kontakt präsentieren und auch zu rote Farbwerte sind eher hinderlich beim Flirten. Um die Farbwerte einzustellen sollte man vorher ein paar Probeschnappschüsse machen. Wichtig ist dabei auch die Umgebung. In einem künstlich beleuchteten Raum erscheinen Farben natürlich anders, als in einer taghellen bzw. sehr dunklen Umgebung. Bei Zweifeln darüber, ob die Einstellungen richtig sind, kann man einfach mal ein Programm starten, mit dem man über die Kamera auch Fotos machen kann.
Das Licht für die Webcam beim ersten Kontakt
Die Herkunft der Lichtquelle ist beim ersten Kontakt per Webcam ebenso wichtig, wie die Einstellungen selbst. Kommt das Licht seitlich oder von einer Position hinter ihnen, kann das schnell zu Schatten auf ihrem Gesicht und somit zu unvorteilhaften Effekten führen. Was man aus Fotografie und Fernsehen kennt, sollte auch hier berücksichtigt werde: Licht von vorne leuchtet optimal aus und lässt den Teint strahlen, man sollte es jedoch damit nicht übertreiben, es also zu hell machen. Wer sich dann noch vor einen netten Hintergrund setzt kann mit der Webcam beim ersten Kontakt ein optimales Bild von sich abgeben.
Man lernt jemanden im Internet kennen und hat kurze Zeit einen Höhenflug und denkt man hat die große Liebe gefunden. Mit der Zeit stellt sich aber raus, man hat weniger gemeinsam als zunächst gedacht und möchte deshalb den Internetkontakt abbrechen.
Nachdem man der Chatpartner mitgeteilt hat, dass man keinen Kontakt oder nur eine Freundschaft wünscht, akzeptiert die Person nicht einen Korb erhalten zu haben. Obwohl man deutlich und direkt gesagt hat, dass man keinen Kontakt wünscht, wird man trotzdem weiter angeschrieben.
Nun stellt sich die Frage, wie wird man die lästige Internetbekanntschaft wieder effektiv und für immer los? Man sollte nochmal auf eine direkte Formulierung achten. Das heißt man sollte direkt sagen, dass die Person nicht der richtige ist und man kein weiteres Interesse an irgendeinen Kontakt hat. Falsche Rücksichtnahme und zu nette Formulierungen verstehen die Betroffenen Personen meist falsch. Meistens machen sich die betroffenen Person noch Hoffnung, wenn man sagt, man möchte nur eine Freundschaft und mehr nicht.
Ansonsten sollte man den E-Mail Kontakt blocken, oder notfalls sich eine neue E-Mail-Adresse anlegen. Hat man bereits seine Handynummer oder Festnetznummer herausgegeben , und man wird trotzdem weiter terrorisiert, hilft auch hier nur noch sich eine neue Festnetznummer und Handynummer zuweisen zu lassen.
Um solche Probleme in Zukunft zu vermeiden, sollte man erst nach einer längeren Kontaktaufnahme, seine private Anschrift und Telefonnummer herausgeben, um unnötigen Belästigungen vorzubeugen!
Beim Online-Flirt sollte man immer vorsichtig sein und die Angaben eines Flirtpartners kritisch betrachten. Man sollte sich beim Internetflirt bewußt sein, dass man schnell ins Lügen verfällt oder der Betrogene sein kann und auf eine Lüge reinfallen könnte.
Doch trotz der großen Verzweifelung einen Partner zu finden, sollte man immer bei der Wahrheit bleiben. Denn irgendwann muss man seiner Internetliebe gegenüber tretten und sich der Wahrheit stellen.
Um unagenehme Situationen für beide Seiten zu vermeiden, sollten man als Chatter ein paar Spielregeln beim Internetflirt einhalten. Es ist einfach im virtuellen Leben sich ein anderes Alter anzudichten, aber man bedenke die Folgen. Read the rest of this entry »