Internetsucht ist eine Verhaltenssucht. Sie stellt das Gegenteil einer stoffgebundenen Sucht, wie zum Beispiel der Alkoholabhängigkeit, dar. Eine amerikanische Psychologie-Professorin schätzt, dass circa 5 bis 10 % der Weltbevölkerung als internetsüchtig zu bezeichnen sind.
Zwischen 20,7 und 41,4 Millionen Menschen sind also davon betroffen. Personen, die unter dem Zwang, im Web zu surfen, leiden, verbringen etwa 30 bis 40 Stunden pro Woche online. Das WWW wird zu einem der wichtigsten Bestandteile des täglichen Lebens. Zum Vergleich: Nichtsüchtige surfen etwa 2 bis 20 Stunden im Internet.
Als abhängig vom Internet gilt jemand, der einen häufigen Drang besitzt, im Web zu surfen, die Kontrolle über die Aktivitäten im Netz verliert, sein Berufs- wie auch sein Privatleben vernachlässigt, um möchglichst viel Zeit vor dem Computer zu verbringen, anderen und häufig auch sich selbst die Zeiten, die er im Web verbringt, verheimlicht bzw. diese nicht wahrhaben möchte. Außerdem treten bei Süchtigen häufig Schlaf-, Konzentrationsstörungen und eine erhöhte Reizbarkeit auf. Haben Betroffenen keine Möglichkeit, sich des Internets zu bedienen, werden diese häufig depressiv, nervös und fallen in ein Loch der Read the rest of this entry »