Site Stalking kennt man ja von überall her. „Hab gesehn du warst auch da und da“ sagt irgendjemand, den man zwar kennt aber nicht so gut und man denkt: „Schön, dass du meine Seite so gut kennst.“ Noch nie passiert? Glück gehabt.
Wer will, kann alles über das Internet in Erfahrung bringen. Irgendein Fernsehteam hat mal das Leben einer Studentin nur über das Internet recherchiert, sie dann angesprochen und dann sowas gesagt wie: „Na, Du feierst aber gerne! Mit 12 biste gerne geritten, ne?“. Wie man sich denken kann war sie ziemlich perplex. Site Stalking ist eigentlich nichts anderes.
Gästebücher, Fotoalben (am besten noch mit Links), persönliche Kommentare, private Blogs, Networking… Ach, es gibt ja so viele schöne Sachen, die man sich als Stalker so anschauen kann und es ist wirklich ganz einfach.
Unglaublich aber wahr, manche Leute schreiben auch gerne in ihre Liebessuchmaschine, dass sie gerne alleine im Wald spazieren gehen, an lauen Sommerabenden, manchmal sogar mit der Angabe wo genau. Wollen diese Leute, dass man sie heimsucht? Es gibt ja Stalker die tun nichts, aber Site Stalking kann auch nur der Anfang sein.
Man muss es mal so sehen: Das Internet nimmt einem Stalker unheimlich viel Arbeit ab. Während ein Stalker früher sein Opfer tagelang beobachten, verfolgen, fotografieren, anrufen und dabei seine Stimme verstellen musste – heute geht das ganz bequem von zuhause aus. Und darum geht es: Kontrolle. Er oder sie weiß was Du machst, du hast im schlimmsten Fall noch nicht einmal eine Ahnung wer es ist. Read the rest of this entry »