Fakeprofile auf Singelbörsen

Bevor man sich in Singelbörsen auf die Suche nach der großen Liebe begibt, sollte man über die Gefahren und Fakes, die hinter den Kontaktanzeigen lauern könnten, im Bilde sein. Kontaktbörsen sind nicht nur eine effiziente Möglichkeit Bekanntschaften zu schließen, sondern verfügen auch überein kleineres bis größeres Gefahrenpotential!

Skrupellose Geschäftemacher, „Verarschungs“-Anzeigen und gefälschte Kontaktanzeigen aller Art sind im Umlauf der Singlebörsen. Doch was ist eigentlich eine „gefakte“ Anzeige? Gefaked heißt, die Person gibt es aus zwei Gründen nicht. Erstens: Man macht bewusst falsche Angaben zu seiner Person oder Zweitens: Die Person existiert nicht!

Ehrlich gesagt, wir Singlebörsen-Surfer mogeln bestimmt alle ein bisschen bei der Beschreibung unserer Person. Die Frage ist nur, wo werden die Grenzen überschritten. Eine dicke Frau gibt an eine normale Figur zu haben und  tolerant zu sein, obwohl  sie ein Zicke ist? Solche Beispiele gibt es zahlreich in den Singlebörsen, und ich denke sie überschreiten die moralische Grenze nicht, denn den Singles wird kein körperlicher, psychischer oder finanzieller Schaden zugefügt.

Anders bei den Beispielen, die Gesetze überschreiten: Wie Spaßanzeigen, die meist ein Prominenten oder modellähnliches Wesen auf dem Photo abbilden und auf dem ein niveauloser Text folgt. Ein richtige Plage sind auch die Spammails, die von skrupellosen Geschäftemachern versandt, die Singlebörsen als Werbeplattform missbrauchen. In diesen Fake-Mails wollen Frauen einen Mann kennen lernen, wobei die Kontaktaufnahme zu den angeblichen Frauenanzeigen hohe Kosten per SMS oder dergleichen verursacht.

Einige extremere Gefahren können, aber müssen sich nicht hinter den Profilen verstecken. Wer weiß schon, ob die Person nicht ein Psychopath, Mörder oder Vergewaltiger ist? Bevor man sich mit einem Chatpartner trifft, sollte man zumindest telefonisch Kontakt aufgenommen haben, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Wenn man sich die Beispiele zu Herzen nimmt und seinen gesunden Menschenverstand im Chat nicht ausschaltet, kann man das Flirten unbedenklich im World Wide Web genießen.